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Leistung

Security-Architektur & Zero Trust

Eine Enterprise-Sicherheitsarchitektur ist kein Einzelprodukt — sie ist das Ergebnis konsistenter Designentscheidungen über Netzwerk, Identität, Endpunkte und Cloud. Wir designen Architekturen, die robust, skalierbar und regulatorisch belastbar sind.

Zero TrustCloud SecurityOT/ICS SecuritySABSA / NIST
Grundprinzip

Was ist Zero Trust?

Zero Trust ist kein Produkt, das man kaufen kann — es ist ein Architekturprinzip. Die Kernthese: Vertraue keiner Verbindung automatisch, nur weil sie aus dem internen Netzwerk kommt. Stattdessen wird jeder Zugriff — intern oder extern — kontextabhängig verifiziert: Identität, Gerätestatus, Standort, Zeitpunkt, Verhaltensmuster.

Das klassische Perimeter-Modell („Castle-and-Moat“) ist gescheitert: Cloud-Apps, Mobile-Geräte, Remote-Work und Drittanbieter-Zugänge haben die Netzwerkgrenze aufgehoben. Zero Trust adressiert die Realität moderner IT-Infrastrukturen.

Die 5 Zero-Trust-Dimensionen (NIST SP 800-207)
Identity — Starke Authentifizierung für alle Identitäten (MFA, RBAC, JIT)
Devices — Gerätecompliance-Prüfung vor jedem Zugriffsversuch
Networks — Mikrosegmentierung, verschlüsselter Traffic, East-West-Filterung
Applications — Applikations-Layer-Kontrolle, API Security, CASB
Data — Datenschutz, Klassifizierung, DLP und Verschlüsselung at-rest/in-transit
Leistungsangebot

Sicherheitsarchitektur-Leistungen

Enterprise Security Architecture

Gesamtarchitektur-Design nach SABSA, TOGAF oder NIST-Methodik: Sicherheitsdomänen, Control-Framework, Technology-Roadmap und Architecture-Governance. Für CISOs, die eine strukturierte Sicherheitsstrategie brauchen.

Zero Trust Design & Roadmap

Pragmatische Zero-Trust-Roadmap: Ist-Analyse aller 5 Dimensionen, Zielarchitektur, Priorisierungsplan. Kein Big-Bang-Ansatz — schrittweise Transformation mit messbaren Sicherheitsgewinnen pro Phase.

Cloud Security Architecture

Security-Architektur für AWS, Azure und GCP: Landing Zone, IAM-Konzept, Network Security Groups, CSPM-Integration, Secrets Management, Compliance-Posture. Multi-Cloud und hybride Umgebungen.

Netzwerksegmentierung

Mikrosegmentierungsdesign für Data-Center- und Cloud-Umgebungen: VLAN-Konzepte, Firewall-Zonen, Ost-West-Traffic-Kontrolle, DMZ-Architektur, Produktionsnetz vs. Management-Netz.

OT/ICS Security Architecture

Sicherheitsarchitektur für industrielle Umgebungen: IT/OT-Netzwerktrennung (Purdue-Modell), Datendiodenkonzepte, sicherer Fernzugriff für SCADA/DCS, PAM für OT-Systeme ohne Produktionsunterbrechung.

Security Architecture Review

Unabhängige Überprüfung einer bestehenden Sicherheitsarchitektur: Konsistenzprüfung, Lückenidentifikation, Bewertung gegen aktuelle Best Practices und Bedrohungslandschaft. Mit konkreten Optimierungsempfehlungen.

FAQ

Häufige Fragen zur Security-Architektur

Was ist der Unterschied zwischen Security-Architektur und einem Penetrationstest?
Ein Penetrationstest prüft, ob eine existierende Implementierung ausnutzbare Schwachstellen hat — er ist rückwärtsgerichtet und reaktiv. Security-Architektur ist vorausschauend und gestalterisch: Sie definiert, wie ein System von Grund auf sicher aufgebaut sein soll. Architekturarbeit geschieht idealerweise bevor Systeme gebaut werden — oder wenn bestehende Systeme grundlegend modernisiert werden. Ein typischer Fehler: Systeme werden gebaut, dann penetriert, dann gepatcht. Besser wäre: Systeme werden mit Sicherheitsanforderungen designed, gebaut, dann mit Pentests validiert.
Kann Zero Trust inkrementell eingeführt werden oder braucht man einen Big Bang?
Definitiv inkrementell — und das empfehlen wir ausdrücklich. Zero Trust ist keine Software, die man einschaltet — es ist eine Transformation über Jahre. Typische Einstiegspunkte: MFA für alle Remote-Zugänge (sofort machbar, hoher Sicherheitsgewinn), Identity-basierte Netzwerkzugangskontrolle (NAC), Mikrosegmentierung der kritischsten Systeme, Gerätecompliance-Enforcement via MDM. Ein pragmatischer Roadmap-Ansatz liefert alle 6 Monate messbare Fortschritte — ohne den Betrieb zu gefährden. Wir erstellen Zero-Trust-Roadmaps, die in Ihrer Realität (Budget, Personal, Komplexität) funktionieren.
Was ist das Purdue-Modell und gilt es noch für moderne OT-Umgebungen?
Das Purdue-Referenzmodell (auch ISA/IEC 62443) strukturiert industrielle Netzwerke in Ebenen: Level 0 (Feldgeräte, Sensoren), Level 1 (SPS, RTU), Level 2 (SCADA, DCS), Level 3 (Operations Network), Level 3.5 (DMZ), Level 4 (IT-Netzwerk). Das Modell ist heute noch relevant als konzeptioneller Rahmen, muss aber für Cloud-verbundene OT, Edge Computing und moderne Fernzugriffs-Szenarien angepasst werden. Wir kombinieren das Purdue-Modell mit modernen Zero-Trust-Prinzipien für OT — mit besonderem Augenmerk auf Verfügbarkeitsanforderungen (OT-Systeme können nicht einfach rebootet werden) und Legacy-Systemintegration.
Brauchen wir einen externen Architekten, wenn wir bereits ein internes Security-Team haben?
Das kommt auf die Aufgabe an. Interne Security-Teams sind oft sehr gut in der Breite — Betrieb, Incident Response, Toolmanagement. Was sie manchmal fehlt: die Zeit für tiefe Architekturarbeit (Alltag verdrängt Strategie), Erfahrung aus sehr vielen Projekten in verschiedenen Branchen, und Distanz zur eigenen Umgebung (man sieht eigene Blindstellen nicht). Ein externer Architekt liefert das: fokussierte Zeit, breite Vergleichserfahrung und objektiven Blick. Wir arbeiten immer eng mit internen Teams zusammen — nicht als Ersatz, sondern als Verstärkung und Gegenpol.

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Ob Zero Trust, Cloud Security oder OT — wir starten mit einem klaren Bild Ihrer heutigen Architektur.

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